Stadtlust, Landfrust. oder: Wo ich hingehöre!

Landmenschen müssen jetzt sehr stark sein… 😉

Kürzlich stieß ich beim Stöbern auf Tines Blog  auf den Artikel „Stadt, Land, Leben. Als Großstadtkind in der Provinz“ und auf den damit zusammenhängenden Artikel „Wo ist daheim?“.

Besonders der erste Titel sprach mich sehr an, denn das Thema „Stadt & Land“ beschäftigt mich selbst seit einiger Zeit und als ich auf die Artikel stieß, las ich gerade das Buch „Stadtlust. Vom Glück in der Großstadt zu leben“.
Tines „Lebenslauf“ ähnelte dem meinen: Ihren Heimatort – in ihrem Fall im Ruhrgebiet – hat sie verlassen und lange Jahre in Hamburg gewohnt und an diese Stadt auch irgendwie ihr Herz verloren. Dann zog sie – wenn auch freiwilliger als ich – in die Pampa. Bei ihr ging es nach Schwaben, bei mir ging es nach Niederbayern.

Ansicht_Altenmarkt

um hier glücklich zu werden darf man alles sein: Nur kein Stadtmensch

Ich bin nicht in einer Großstadt aufgewachsen, sondern in einer Kleinstadt mit 70.000 Einwohnern, die – der Uni sei Dank – aber immer recht jung und lebendig war. Es war alles da, was man brauchte: Einkaufsmöglichkeiten, Kneipen, Cafés, Kinos, kulturelle Angebote etc.
Und dann kam Wien.

Und dann kam Wien…

Wien war schon bei meinem ersten Besuch 1996 – damals war ich 12 Jahre alt – die Stadt, von der ich mir vorstellen konnte, dort einmal zu leben. Mit 22 lebte ich dann dort – und es war Liebe auf den ersten Blick.
Mir ist bis heute nicht ganz klar, ob es an der Stadt an sich lag oder vielleicht einfach nur am Rausch der Freiheit, weil ich zum ersten Mal von zuhause ausgezogen war. Hätte ich überall so begeistert reagiert? Oder zumindest in jeder Großstadt? Ich wollte auf jeden Fall nach Abschluss meines Studiums zurück. Meine fränkische Heimatstadt erschien mir auf einmal klein und fad.

Bild4 - Belvedere

Stephansdom_WienHeute – nachdem ich insgesamt etwa sechs Jahre in Wien gelebt habe – bin ich in einer zwiespältigen Situation: Einerseits bin ich sehr froh, nicht mehr in Österreich zu leben. Gewisse politische Entwicklungen gefielen mir gar nicht und auch in Bezug auf die Deutschenfeindlichkeit, die man immer wieder einmal zu spüren bekam, wurde meine Haut immer dünner. Auf der anderen Seite ist Wien in meinem Kopf noch immer als ideale Stadt abgespeichert. Jetzt noch mehr als je zuvor. Die negativen Seiten verblassen in meiner Erinnerung langsam und ich muss mir regelmäßig in Erinnerung rufen, dass es durchaus Gründe hatte, warum ich gegangen bin.
Aber Wien ist einfach eine tolle Stadt: Ich liebte das großartige öffentliche Verkehrsnetz, ich liebte die verschiedenen Kulturen, die unterschiedlichen Menschen, die Vielfältigkeit des Angebotes – Ich liebte die Großstadt! Ich war in Wien zum echten Stadtmenschen geworden.
Zwar war mir schon vorher sehr wohl bewusst, dass ich kein Landmensch bin, dass ich nach zwei Wochen in der Pampa einen „Kaffkoller“ bekomme, aber dass Großstädte für mich das ideale Lebensumfeld sind, wurde mir erst in Wien richtig bewusst.

Ich war in Wien zum echten Stadtmenschen geworden.

Frustgeschichten aus Niederbayern

Dass das Land so überhaupt nicht das ideale Lebensumfeld für mich ist, dessen konnte ich mich dann anschließend noch einmal versichern, denn das vergangene Jahr verbrachte ich eben in der niederbayerischen Pampa.

Ach ja, offiziell war das natürlich eine Stadt, in der ich wohnte. Aber nur offiziell. Bloß weil einem Ort irgendwann im Mittelalter das Stadtrecht verliehen wurde, heißt das noch nicht, dass er die Entwicklung zu dem, was man heute unter einer Stadt versteht, auch mitgemacht hat.

Kurz gesagt: Es gab dort nichts. Es gab immerhin einen mickrigen Bahnhof, an dem einmal in der Stunde ein Zug Richtung Passau und einer Richtung München fuhr. Abends war aber sehr bald Schicht – der letzte Zug von Passau zurück fuhr gegen 22 Uhr. Es gab eine tolle Eisdiele am Hauptplatz – lustigerweise erwähnt auch Tine eine Eisdiele in ihrer Pampa! – es gab eine überraschend hohe Pizzeria-Dichte und eine sehr nette, urige Kneipe. Aber das wars.
Das alte Kino hatte schon lange zu, das Highlight war ein Pfingsfest mit zünftiger Bierzelt-Gaudi und die vielen „Feste“, die im „Stadtpark“ organisiert wurden, verfielen bald in ebensolche Bierzeltseligkeit mit Helene Fischer und „Höllehöllehölle“ und „Heut ist so ein schöner Tag schalalalala“. Die kulturelle Vielfalt hielt sich in Grenzen.

Tine beschreibt die Eigenheiten der Menschen an ihrem neuen Wohnort. Da klingelte sofort etwas bei mir, denn es kam mir so bekannt vor:

Es gibt viele Kaugummiautomaten und wenn man Dinge fotografiert, wird man angesprochen. Manchmal freundlich. (…) Ich bekomme SMS, wie ich den Wagen bitte parken soll. Und es gibt hier weißgott keine Parkplatznot.

und

Vorurteile habe ich gehabt, klar. Und die wurden leider nicht bestätigt, sie wurden weit übertroffen. Hier bin ich die Norddeutsche. Ich gehöre nicht dazu, aber das finde ich inzwischen auch ok.

Ja, all das kommt mir bekannt vor. Die Nachbarin in Niederbayern war Modistin – sie stellt also Hüte her. Ein gefundenes Fressen für mich, also wurde dort auch gleich eingekauft. Nur, um diese Hüte im Ort zu tragen, muss es einem wirklich egal sein, wie die anderen schauen: Wenn ich – einen Hut auf dem Kopf und einen roten Mantel tragend – über den „Stadtplatz“ ging, setzten die Leute vor den Gasthäusern vor Verblüffung ihr Weißbier ab und starrten mir mit offenem Mund nach. Angesprochen hat mich niemand. Mir komische Blicke zugeworfen – nicht nur verblüffte, auch argwöhnische oder unfreundliche – durchaus. Wenn ich in Wien so herumlief – oder jetzt in München – bekam ich früher oder später immer ein Kompliment. Dort bekam ich nur seltsame Blicke und Naserümpfen.

Hut

„Kann ich raus? oder guckt schon wieder einer komisch?“

Als ich Besuch hatte und ein Freund sein Auto in einer – öffentlichen! – Straße parkte, hing dort am nächsten Tag ein Zettel unter seinem Scheibenwischer „Unser Parkplatz, du Penner!“ Als ein paar Monate später wieder ein Besuch sein Auto dort abstellen wollte – wohlgemerkt: Noch immer kein Privatparkplatz, sondern ein Parkplatz auf der Straße – stürmte hinter uns jemand aus der Haustür, riss die Autotüre auf und wies uns darauf hin, dass hier nicht geparkt werden dürfe, denn der Stellplatz sei privat. Ach so… klar. Also parkten wir halt fünf Meter weiter.

Ja, das Auto… Tine schreibt dazu „Ich finde öffentlichen Nahverkehr toll. Das Auto lasse ich fast immer stehen. In meiner neuen Heimat finden das die Nachbarn höchst mysteriös.“
Mysteriös fanden meine Nachbarn das wohl auch – denn ich ließ das Auto nicht nur stehen – ich hatte noch nicht einmal eines! Einmal wollte man mir auch gleich eines verkaufen („Du hast kein Auto? Brauchst Du eines?“). Ähnlich reagierte man auf die Entdeckung, dass ich keinen Fernseher besaß („Liest Du wohl soviel?“).

Zwei Welten

Es gab nette Leute dort. Ich will gar nicht behaupten, dass es alle Idioten waren. Das waren sie nicht! Aber auf einer Wellenlänge befand ich mich mit niemandem. Ich war „die aus dem Norden“ (also Franken!), die „die Hochdeutsch redet“ oder „die aus der Stadt“. Manchmal auch „die, die schon ein Dutzend Mal umgezogen ist“. Ja, da verwirrte sie am meisten: Wie? Du warst im AUSLAND? Und du willst dich hier nicht niederlassen mit eigenem Häuschen, Mann und Kindern? Und das obwohl ich doch schon 30 bin.

Es klingt, wie ein schlechter Scherz, aber dort lebten nur noch die Menschen, die auch niemals von dort wegwollten. Alle anderen waren nämlich schon längst fort, hatten gleich nach der Schulzeit das Weite gesucht. Wer noch dort lebte, verschwendete keinen Gedanken daran, die Heimat zu verlassen. Mit 30 hatte man normalerweise ein Häuschen und eine Familie. Wer das nicht hatte, lebte noch zu Hause und wartete mehr oder weniger darauf, irgendwann zu heiraten, um dann auf der nebenan liegenden Wiese ein eigenes Häuschen bauen zu können. Vielleicht sogar einen Ort weiter… uiuiui.

Landschaft

Zum Vergleich: pures ländliches Idyll…

Als ich hörte, dass es dort sogar einen Tanzverein gäbe, war ich begeistert. Immerhin würde ich wieder tanzen können. Doch dazu benötigte ich einen Tanzpartner – und als ich mich mit einem interessierten Herren um die 60 per Telefon zu einem ersten Treffen zum Kennen lernen verabreden wollte, schlug der mir allen Ernstes vor, für eine Tasse Kaffe in den nächsten Ort zu fahren. Hier kenne ihn doch jeder. Er wolle nicht, dass die Leute ihn mit einer anderen Frau im Café sitzen sähen und dann redeten. Als ich mich weigerte, „heimlich“ tanzen zu gehen, hatte sich das Thema erledigt.

Der Horizont der Menschen erstreckte sich von Passau bis Regensburg – und das ist nicht metaphorisch gemeint. Alles jenseits davon war so unglaublich weit weg, dass es schon fast nicht mehr vorstellbar war. Für einen Urlaub schon. Aber um dort zu leben? SO WEIT WEG ziehen?

München war der Moloch

Passau – mit ca. 50.000 Einwohnern – galt als „Großstadt“. Da wollte man nicht hin. Viel zu groß, zu viel Lärm. Gut für einen Einkaufsbummel am Wochenende oder um abends mal wegzugehen. München war der Moloch überhaupt. Als ich erzählte, ich würde nach München versetzt werden, bedauerte man mich. Und als ich antwortete, ich würde mich darüber eigentlich freuen, da ich gerne wieder in die Stadt ziehen würde, kam mir viel Unverständnis entgegen: „Boah, ne, München? Das könnt ich nicht. So laut, so dreckig, kriminell… nee. Da würd ich für kein Geld der Welt hinziehen“

München1

… der böse Moloch.

Laut? In der Stadt? Ich hatte drei verschiedene Wohnungen in Wien – und keine einzige davon war je so laut, wie meine Wohnung in der niederbayerischen Pampa. Die lag nämlich an der Bundestraße, die einmal quer durch den gesamten Ort führte und an der ich manchmal fünf Minuten stehen musste, um sie überhaupt überqueren zu können. Wenn LKWs keine Lust hatten, die Autobahnmaut zu zahlen, quetschten auch sie sich durch die engen Kurven der Bundesstraße. Abends cruisten dann die coolen Kids der „Stadt“ mit ihren tiefergelegten Schlitten herum. Ach ja, das Landleben… so still, so beschaulich. NICHT!

Jetzt wohne ich in München: ca. 7min in die eine Richtung und ich bin an der U-Bahn, die mich direkt in die Innenstadt bringt. 5min in die andere Richtung und ich stehe im Grünen. Es ist hier so still. Wenn der Wind ungünstig steht, höre ich in der Ferne den Verkehr rauschen. Meist ist es aber ruhig. So ganz anders als in Niederbayern, wo es fast nicht möglich war, mit offenem Fenster zu schlafen – weil man spätestens früh um 4.30 Uhr vom ersten Berufsverkehr geweckt wurde.

Aber München war für die Menschen dort der böse, gefährliche, laute, dreckige, stinkende Moloch. „München hat ja mindestens acht Millionen Einwohner“, verkündete einer voller Überzeugung (London und New York haben ca. 8,5 Mio). Ja, ok, mit dieser Wahrnehmung ist es nicht schwer sein Kaff als Stadt und Passau als Großstadt wahrzunehmen.

München2

Ratebild: München oder Niederbayern? also: Babylon oder Idylle?

Die Gesprächsthemen mit diesen Menschen hatten sich – wie man sich vorstellen kann – schnell erschöpft. Was ich gut fand, fanden sie unmöglich. Was sie gut fanden, kam mir hinterwäldlerisch vor. Zudem hatten sich ja viele bereits niedergelassen. Frauen in meinem Alter habe ich eigentlich nicht kennen gelernt – die saßen mit den Kindern zu hause und trafen sich zum tratschen wahrscheinlich dann, wenn ich auf der Arbeit war. Mit einigen der Herren ging ich abends ab und an mal Bier trinken. Aber so hoffnungsvoll ich mit den vielen Bekanntschaften auch begann – es wurde nichts daraus. Sie verliefen im Sand, man traf sich mit manchen alle zwei Monate mal, andere sah ich nur während des Sports im Verein – aber nicht abseits davon. Die meiste Zeit verbrachte ich alleine – und das in einem Ort, in dem man eigentlich nichts tun kann. Ich war einsam, ich war gelangweilt und mir fiel die Decke auf den Kopf. Ich wollte raus und etwas tun!

Irgendwann fragte ich einen meiner Vereinskameraden, was man denn hier am Abend tun könnte, mir wäre abends immer so langweilig. Seine verständnislose Antwort: „Naja, was kann man denn in der Großstadt schon abends tun?“ Ich schaute ihn groß an und begann aufzuzählen: Theater, Kino, Oper, Vorträge, Lesungen, VHS-Kurse, Sprachen lernen, …. sollte ich weiter machen?
Es war ihm offenbar vollkommen schleierhaft, dass manche Menschen abends gerne etwas unternehmen. Wir redeten hier zwei unterschiedliche Sprachen.

Es waren übrigens in erster Linie „meine“ Asylbewerber, mit denen ich soziale Kontakte pflegte. Wir haben uns also gegenseitig geholfen.

wo ich hingehöre

Doch nun bin ich also wieder in der Stadt. Nach einem langen, viel zu langen Jahr in der Pampa, bin ich wieder hier, wo ich hingehöre.

Nach der Arbeit geh ich manchmal noch bummeln. Nicht, weil ich unbedingt etwas kaufen will – einfach nur, um zu schauen. Ich gehe in einen Buchladen und schaue, was es neues gibt. Manchmal nehme ich mir auch etwas mit.
Ich schlendere über Märkte, durch Gassen, spaziere in Parks und durch die Geschäfte. Hier ein Antiquariat, dort eine kleine Boutique, dort ein riesiges Kaufhaus. Ich war auf Lesungen und Diskussionen, ich war demonstrieren und ehrenamtlich helfen, ich ging tanzen ohne dafür die Stadt verlassen zu müssen. Es ist herrlich.
Ich laufe über eine belebte Straße und nehme all die vielen Eindrücke in mich auf, ich höre Gesprächsfetzen, sehe viele unterschiedliche Menschen, während der Verkehr vorbeibraust oder während ich durch das Gewusel schlendere und dann freue ich mich, wieder in meinem Element zu sein.

Zurück aufs Land? Sicher nicht!
Ich halte es da mit den „Stadtlust“-Autorinnen: „Joghurt ist mir Landliebe genug!“

Wie ist eure Meinung zum Thema? Teilt es mir mit und nehmt an meiner Blogparade teil!

Schloss Nymphenburg - gut erreichbar mit dem öffentlichen Nahverkehr

Schloss Nymphenburg – gut erreichbar mit dem öffentlichen Nahverkehr

 


Mit diesem Beitrag nehme ich teil an der Blogparade „Münchner Momente“ – auch wenn nur der letzte Teil direkt um München geht. Aber alles davor ist notwendig, um zu verstehen, warum mir das so viel bedeutete.


Ich weiß, dass ganz viele Menschen jetzt das Bedürfnis spüren werden, mir zu erzählen, wie schrecklich es in der Stadt und wie toll es nicht auf dem Land sei und dass ich die Stadt viel zu rosig dargestellt hätte und die negativen Seiten außen vorgelassen! Ehrlich: Ja, es gibt negative Seiten in der Stadt. Die Mieten. Der Rest ist mir egal. Übrigens: Ihr dürft euch gerne wohlfühlen auf dem Land. Ich fand’s furchtbar und gehe sicher nie wieder zurück. Ihr habt all eure Eigenheime mit sauber gemähtem Rasen für euch. Ich werde sie euch nicht streitig machen! 😉
Der Text gibt nur meine Meinung wider – mit eurer muss er sich nicht decken und es war auch nicht mein Ziel, anderen das Landleben madig zu machen oder das Stadtleben als für alle Menschen einzige ideale Lebensform darzustellen!


seriously? wtf!

seriously? wtf! Bloß nicht!

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41 Gedanken zu “Stadtlust, Landfrust. oder: Wo ich hingehöre!

  1. 🙂 Schmunzel …
    Ich liebe die Stadt!! Die Stadt, die Großstadt an sich (und Hamburg sowieso auch). Belebend, inspirierend, voll, ja, voll und stauig und hach, ach, ja, alles, aber lebendig. Bewegung. Puls.
    Ich versteh dich sehr gut. Schönen Gruß an München 🙂

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  2. Niederbayern ist aber auch worst case.
    Meine 13 Jahre in Mittersendling waren schon toll. Aber jetzt, in der zweiten Hälfte des Lebens ist es auch auf dem Land wieder schön – ohne Eigenheim, aber mit viel Wald vor der Tür.
    LG Erich

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    • Ach so ja, ich vergaß: für Nicht-Insider: Mittersendling ist nicht in Niederbayern, sondern im Süden von München. 13 Minuten zum Starnberger See.
      Mit Brot, Käse und Wein im Sommer – den Sonnenaufgang am Seeufer begrüßen..

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    • Ach, ich glaube nicht, dass ich in der zweiten Lebenshälfte aufs Land gehen werde… in eine kleinere oder mittelgroße Stadt, in meine Heimatstadt vielleicht, aber gerade wenn ich älter bin, möchte ich nicht alles nur mit dem Auto erreichen können

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    • ach, das niederbayerische Kaff hatte mit den Eingemeindungen so ziemlich aller Dörfer außen rum 12 000 Einwohner. Faszinierend, dass ein Ort mit offiziell 12 000 Einwohnern trotzdem absolut NICHTS zu bieten haben kann! Für mich ist das zu klein. Mit Kleinstadt meine ich eine Stadt wie Passau oder Landshut mit ca. 50 000 Einwohnern (drunter geht nix für mich) – mittelgroße Städte sind dann so 60 – 100 000 😉

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  3. Kommt auf die persönlichen Vorlieben an. Es gibt auf dem Land (auch in anderen Regionen) Menschen die zu viele Menschen nicht ertragen und gerne für sich alleine sind. Das Ratebild: Niederbayern. Mein Wohnort: Berlin gefühlte 15 Millionen Menschen.

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  4. Ich bin auf dem Land groß geworden und es war eine Bullerbükindheit, aber es gab auch die Hutgeschichte und daher wollte ich nie wieder zurück. Trotzdem hatte ich hin und wieder den von mannigfaltiges beschriebenen Blockhüttentraum. Ich habe aber nie in einer Großstadt gelebt. Köln, wo ich arbeite und, das ich recht gut kenne, hat tatsächlich viele stille Ecken wie Du schreibst. Toll, Dein Artikel! Hat mir in einigen Punkten die Augen geöffnet.

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    • Danke 🙂
      Ja, ich fahr ja auch gerne mal aufs Land und den Blockhüttentraum haben wir manchmal wohl alle – die Frage ist nur, ob wir ihn umsetzen wollten 😀
      Im Urlaub fahr ich gerne mal aufs Land, dort leben möchte ich aber wirklich nicht mehr.

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  5. also zuallererst will ich mich für die von dir angesprochene „deutschenfeindlichkeit“ der österreicher entschuldigen. es tut mir ehrlich leid, dass du damit konfrontiert wurdest. „toleranz“ spricht bei uns hier alle möglichen sprachen, aber selten deutsches deutsch. ich glaube, das liegt irgendwie an unserer geschichte und einem über generationen weitergegebenen komplex, dass wir als sowas wie der kleine abklatsch von deutschland gesehen werden und uns ein wenig die identität fehlt. manchmal scheint es mir, als wäre die einzige identität, die österreich verbindet, nicht deutsch zu sein. schön finde ich es natürlich, dass die positiven seiten für dich im nachhinein dennoch überwiegen.

    deine abhandlungen zu „am land“ kann ich sehr gut verstehen. ich wohne ja wirklich mitten in der stadt und obwohl ich noch nicht ganz damit abgeschlossen habe, irgendwann mal wieder etwas außerhalb der wiener grenzen zu wohnen, könnte ich es mir aktuell grade gar nicht vortellen – und als single schon 2x nicht. es liegen halt schon welten zwischen leuten, die aus der stadt kommen und jenen, die die stadt noch kaum mit eigenen augen gesehen haben. ich war ja immer in reichweite von wien und bin jedes mal erneut geflasht, wenn ich mal so wirklich mitten am land lande und da die lebensvorstellungen der menschen so mitbekomme.

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    • Hey danke 🙂 Aber du musst dich nicht entschuldigen für Sachen, die andere machen. Ich kenne so viele tolle Österreicher, die nicht deutschenfeindlich sind – ich wäre sonst kaum so lange geblieben.
      Aber so prinzipiell hast du es sehr gut auf den Punkt gebracht, was auch meine Beobachtung war: „“toleranz” spricht bei uns hier alle möglichen sprachen, aber selten deutsches deutsch.“ und „manchmal scheint es mir, als wäre die einzige identität, die österreich verbindet, nicht deutsch zu sein.“
      Es ist interessant, dass ich dabei Parallelen zu meiner fränkischen Heimat entdeckt habe, denn die fränkische Identität beruht auf der Idee, dass die Bayern einen vereinnahmt haben und eigentlich gibt es historisch dieses Franken gar nicht und die Identität funktioniert über die Abgrenzung zu Bayern. Das wurde mir erst klar, seit ich in Österreich war. Man lernt halt nie aus.
      Also… auch wenn ich nicht von Österreichern erwarte, dass sie sich bei mir entschuldigen für das, was andere Österreicher von sich geben, freue ich mich dennoch über nette Worte 🙂

      Und ja, die Landbevölkerung… die ist schon ein eigener Schlag, die Lebensvorstellung sind einfach anders. Wenn jemand etwas weniger „bodenständige“ Ideen hat, dann blieb er auch nicht dort, sondern zog nach München oder Regensburg. Manche Sachen lernt man erst in der direkten Konfrontation damit. Ich glaube, man sollte sich häufiger mit Themen und Dingen und Menschen konfrontieren, mit denen man sonst wenig zu tun hab 🙂

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  6. schon irgendwie traurig, oder? wenn das einzige gemeinsame merkmal das „dagegen sein“ ist. aber manchen ist halt nicht zu helfen. im grunde sind diese menschen mit ihrem horizont eh auch nicht beneidenswert.

    dem zweiten absatz stimme ich definitiv zu 😉

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  7. Ich bin auch so gar nicht für’s Land zu haben. Wir haben mal in einem kleinen Dorf auf dem Hunsrück gewohnt. Nach und nach gab es da nichts mehr, kein Lebensmittelladen, kein Bäcker, kein Restaurant. Einfach nix! Es fuhren ab und zu Busse. Ohne Auto warst du aufgeschmissen.

    Wenn du spazieren gingst, hast du auch am Wochenende keine Menschenseele auf der Straße getroffen. Nur hinter den Gardinen hast du sie erspäht. Vor meinem Haus war die Hauptstraße und ein Zigarettenautomat. Jeder ist mit Vollgas die Straße entlang gedüst auch die lauten Squads. Ansonsten wird ständig der Rasen gemäht auch morgens um 7, gebohrt, gesägt, gehämmert…Es war so laut, dass ich bei offenem Fenster nicht lesen oder Fernseh gucken konnte. An manchen Stellen in New York ist es da leiser!

    Ich war die Autofahrerei irgendwann leid und bin in eine Kleinstadt gezogen. Eigentlich ist sie mir mit 10000 Einwohnern zu klein. So oft ich kann besuche ich daher Großstädte und bin froh, am abwechslungsreichen Kulturprogramm teilzunehmen oder mich durch die Restaurants zu schlemmen.

    Kleine Anekdote am Rande: Eine Freundin zog in ein kleines Dorf und wollte bei einem Nachbarn, der ein Schild vor dem Hause hatte, Eier kaufen. Er raunzte „An Auswärtige verkaufe ich nicht“ und knallte die Tür zu.

    Liebe Grüße
    Renate

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    • ach ja, die Squads, die gabs dort auch. Grauenvoll. Am liebsten hätte ich die Dinger alle aus dem Verkehr gezogen. Was für ein Lärm. In München ist mir übrigens noch nie ein Squad begegnet…

      Allerdings war mein niederbayerisches Kaff auch so groß wie deine Kleinstadt. Warum bist du denn nicht in eine größere gezogen? Selbst mit 10.000 Einwohnern braucht man ja immer noch ständig das Auto :-/ oder man sitzt halt irgendwie fest.

      Die Anektode mit den Eiern ist ja übel O.o
      Ich habe bei den Niederbayern ja anfangs immer Hochdeutsch geredet – für mich ist das normal und höflich, mit jemandem, der nicht meinen Dialekt redet, auch nicht Dialekt zu sprechen. Dafür wurde ich immer etwas scheel angeschaut und man sagte mir auch, dass Hochdeutsch unsympathisch mache. Also dachte ich mir irgendwann: Wenn ihr mit mir Dialekt redet, rede ich mit auch auch Dialekt.
      Der Punkt ist: Man will nicht, dass andere Dialekt reden – sie sollen gefälligst Niederbayerisch reden! Fränkisch haben die Herrschaften nämlich nicht verstanden und dann erzählte sie mir (im tiefsten Niederbayerisch), mit ihnen müsse ich bitte schon Deutsch sprechen. 😉

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    • Danke, Doris 🙂 Noch bin ich zufällige Münchnerin, ob ich mich mal als Wahl-Münchnerin sehen werde, wie ich mich immer als Wahl-Wienerin sah, wird sich zeigen. Auf jedenfall bin ich Städterin, das ist mir jetzt klar 😉

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  8. Schöner Artikel! Vieles kommt mir bekannt vor – vor allem, wenn ich meine Eltern auf der Schwäbischen Alb besuche. Schon nett da, doch was bin ich froh, wenn ich nach einem Wochenende wieder in München am trubeligen Hauptbahnhof ankomme! (Ja, ich habe auch kein Auto – will auch keins ;)).

    Ratebild: München!
    Kenne zumindest ähnliche Motive aus meiner Nachbarschaft – also in Thalkirchen und auch in Forstenried.

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  9. Eine sehr spannende Ausarbeitung – Du hast wirklich die Vergleichsmöglichkeiten. Besonders schmunzeln musste ich beim „heimlichen“Tanzpartner. Und ich muss sagen: Ich schätze die Anonymität der Großstadt sehr. Man kann sich ins Leben stürzen, aber wenn man sich mal zurückzieht, klingeln nicht sofort die Nachbarn;-)

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    • hihi, das witzige ist, dass ich vom LAnd aus familiären Gründen mal drei Monate weg war – die meisten haben das zwar gemerkt, dass sie mich länger nicht gesehen haben, aber nicht reagiert. Ich hätte also genauso gut tot in der Wohnung liegen können und keiner hätte es gemerkt.

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  10. Jetzt habe ich deinen Artikel auch endlich mal gelesen. Ich denke, man kann das gar nicht so sagen mit Land=doof und Stadt=cool. Ich komme aus dem 75.000 Einwohner Städtchen Stralsund und bin ja bei uns aus Mecklenburg Vorpommern die Weite gewohnt. Jetzt bin ich seit einigen Jahren mitten in Hamburg und ich muss schon sagen, ich finde es sehr eng in so einer Stadt. Keinen Horizont, volle Straßen, volle Bahnen, volle Läden etc. Ich könnte mir schon vorstellen, mal wieder das Land zu versuchen. Aber dann vielleicht mit anderen Menschen zusammen, die einen Hof bewirtschaften oder so. Sehr interessant finde ich allerdings als geräuschsensibler Mensch die verschiedenen Aussagen, dass es auf dem Land lauter sei als in der Stadt. Das denkt man so gar nicht, habe ich aber auch schon von anderen gehört.

    Liebe Grüße
    Berit

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    • Ja, ich bin auch sehr geräuschsensibel… was eigentlich nicht zu meiner Stadtliebe passt, aber wie gesagt: Bisher wohnte ich in der Stadt immer ruhig. Dagegen war es auf dem Land irrsinnig laut – der Bundesstraße sei Dank. Natürlich hätte ich noch weiter abseits der Welt leben können – da hört man wirklich nur mehr die Kühe und die Hunde bellen. Aber dann wäre ich wirklich dort gewesen, wo ich ohne Auto nicht so einfach hingekommen wäre (wenn überhaupt dann nur im Zuge einer Wanderung oder Radtour).

      Ich weiß, dass es Leute gibt, denen es in der Stadt zu eng ist. Meine Mutter hat das immer in Wien bemängelt. (Hier in München gefällts ihr aber gut), mich dagegen hat das nie gestört.

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  11. Gerade heute rettet mir Dein Text den Tag Ilona! Gestern war ich noch zu Besuch in meiner alten Heimat Hamburg, jetzt sitz ich wieder zu Hause auf dem Land. Gleich schock ich wieder meine Nachbarn und fahre Fahrrad. Bei Regen! 🙂 Lass uns in Kontakt bleiben, falls ich mal ins ferne München fahre (über 200 wahnsinnige Kilometer Entfernung!!!), würde ich mich gerne vorher mal bei Dir melden 🙂
    Ganz ganz liebe Grüße, Tine

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    • Furchtbar gerne, liebe Tine 🙂 Melde dich immer, wenn Du in die Ecke kommst!
      Übrigens war ich auch erst in meiner alten Heimat Wien – und vermisse es schon ein bisschen – ein bisschen sehr ❤

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  12. Ach was für ein schöner Artikel. Ich musste öfters nicken. Ein paar Mal lachen.

    Ich bin ja in Rostock aufgewachsen. 200.000 Einwohner. Es gab mehrere Kinos, viele Restaurants, Clubs, Bars, Theater. Es gab Volkshochschulen, außergewöhnliche Geschäfte und die normalen Ketten. Es gab das Meer. Es gab Künstler, die bei uns Konzerte gaben. Es gab große Feste. Lesungen.
    Aber das alles war mir nicht genug. Die letzten Busse fuhren dennoch 23:00 Uhr oder so. Je nach dem wo man gerade war. Wenn wir in der Stadt feiern gingen, mussten wir das entweder gleich bis 6 Uhr machen (bis die ersten Busse wieder fuhren) oder eben n Taxi nehmen.
    Mein Traum von der großen Stadt lebte schon seit Kindheitstagen in mir. Berlin! Es musste Berlin sein. Da ist immer was los. Da sind die Menschen bunt und tolerant.
    Und dann machte ich mir den Traum wahr. Und es fühlte sich gut an!

    Und heute? Im Urlaub bevorzuge ich die kleinsten Städte. Niedliche Fischer- oder Bergdörfer. Ja ich könnte mir sogar vorstellen in Irland mal für ein paar Monate in einem Cottage weit abgelegen zu wohnen. Ich genieße die Ruhe und Einsamkeit. Das Zusammenkommen mit der Natur. Herrlich!

    Aber leben? Zwar nervt mich Berlin manchmal ganz schön und auf Dauer will ich nicht direkt in der Stadt leben, sondern rausziehen mit Top-Anbindung an die „Innenstadt“, aber in n Dorf, n Nest oder in die Pampa kann ich echt auch nicht ziehen.

    Ich würde ja fast sagen, dazu muss man geboren (oder wenigstens dort aufgewachsen) sein, aber das stimmt ja auch nicht. 😉

    Meine Schwester wohnt in einer holländischen Kleinstadt und ich mach jedes Mal 20 Kreuze wenn wir wieder in Berlin sind. Unglaublich wie man da im Blickpunkt aller steht. Wie jedes Geräusch, jede Bewegung zum Gespräch der Gemeinde werden kann. Unglaublich wie sehr Prestige im Vordergrund steht. Es geht dort so sehr um den Schein, dass das ganze Leben danach ausgerichtet wird.
    Und genau das stört mich am Kleinstadt/Provinzleben eigentlich am meisten.

    Hauptsache das Eigenheim ist groß und sauber, der Rasen stets gepflegt. Man selbst sieht aus wie gestriegelt. Gründet eine kleine heile Familie etc.

    Nee, nee. Leben und leben lassen. Und das geht nach meinen Erfahrungen doch echt am besten in richtigen Städten.

    Gut. Ich lebe hier auch ein wenig in der Anonymität. (Von meinen 15 Nachbarn „kenne“ ich gerade mal 3) aber dafür lässt man mich auch in Ruhe. Und vor allem: Mir ist es nicht wichtig mit meinen Eigenheim-Nachbarn Grillfeste zu veranstalten. Das mach ich lieber mit meinen Freunden. Mit Menschen mit denen ich wirklich gern meine Zeit verbringe.

    Ich will mein eigenes Lebenskonzept leben. Und dafür liebe ich das offene und tolerante Berlin!

    Ich könnte es mir durchaus vorstellen auch wieder nach Rostock zu ziehen. Gut. Ist jetzt auch keine Kleinstadt und durch das Meer, herrscht dort sowieso eine ganz andere legere Atmosphäre. Aber dann würde mir der schnelle Zugang hinaus in die Welt fehlen. Und das ist mir momentan auch noch sehr wichtig. In 20 Minuten am Flughafen zu sein.

    Genieße weiterhin das Leben und die Vorzüge in München liebe Ilona! 🙂

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    • Ja, ich kann dir da nur zustimmen!
      Eine Freundin hat das mal so formuliert: Am Land muss man eher lernen, mit denen auszukommen, die gerade da sind – denn viel Auswahl hat man nicht. In der Stadt braucht man eher die Fähigkeit, sich Leute zu suchen und Kontakte zu knüpfen.
      Ich habe eindeutig die zweite Fähigkeit – die hat mir auf dem Land aber nicht viel gebracht, denn in die alten Strukturen habe ich nicht hineingefunden und es war auch irgendwie nicht vorgesehen, dass da von außen einfach so jemand dazu stößt.

      Ja, Stadtleben hat Nachteile – für mich nach wie vor in erster Linie die Mieten – aber auch viele Vorteile. Und die Vorteile überwiegen für mich eindeutig.

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  16. Ich lese dies nun erst Monate später, aber ich muss sooo schmunzeln bei der *Hut Geschichte*
    Das erinnert mich daran, wie ich dereinst in *meiner Pampa* hier (immerhin Stadt!) mit schwarzen Stiefeletten mit rotem Umschlag durch die Stadt lief und meine Mutter später berichtete, sie habe einen ganz aufgeregten Anruf bekommen, ich würde mit roten Socken durch die Stadt laufen (OMG!!!!)
    Da lobe ich mir Großstädte…egal, ob nun Berlin, München, Rom, Barcelona. Da schaut entweder niemand, oder man bekommt ein paar nette Worte bzgl. stylischen outfits.
    Von der Kultur wollen wir erst einmal gar nicht reden.
    Aber Orte, an denen die KULTUR !! einzig in den unterschiedlichen Farbstellungen ihrer Vereinsfähnchen besteht, sind auch so gar nicht meins.
    Dann lieber in die große weite Welt 50km entfernt.:-)

    PS: Ich lach mich immer noch schief über die Geschichte mit dem 60 jährigen vermeintlichen Tanzpartner und dem Kaffeetrink-Angebot im Nebenort 🙂

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    • 😀 Danke für deinen Kommentar. Besser spät als nie 😀 Man kann ja auch nicht immer alles Zeitnah lesen.

      Schön, dass Du das nachvollziehen kannst. Heute finde ich das auch zum Schmunzeln, aber in der Situation selbst fand ich das – v.a. die Sache mit dem Tanzpartner – gar nicht so witzig. Da hatte ich ja keine „Ausweichmöglichkeit“.
      Aber zum Glück bin ich ja jetzt weg und kann das Stadtleben genießen :))

      Schwarze Stiefeletten mit rotem Umschlag klingen übrigens super 😀

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  17. Zu den Stiefeletten hat nur noch ein knallroter Hut gefehlt :-))))
    Wie du weißt, lebe ich ja trotz allem immer noch in dieser *Modemetropole*
    ( ich ziehe trotzdem an, was ich mag…basta 🙂 )
    Aber als ich noch „mobil“ war, waren Großstädte mein erklärtes Lieblingsreiseziel.

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