Frauen reisen in den Orient – Teil 8: Interview mit Stefanie von A World Kaleidoscope

Für das letzte Interview meiner Reihe hat mir Steffi von A World Kaleidoscope einige Fragen beantwortet.
Sie reist als Backpackerin durch die Welt und interessiert sich dabei gerade für die nicht ganz so typischen Backpacker-Länder: 2014 reiste sie auf dem Landweg von München über die Türkei bis in den Iran. Zuvor reiste sie schon durch Marokko und 2015 war sie in Zentralasien unterwegs.

Ihre Erfahrungen, die sie als Solo-Backpackerin mit Land und Leuten macht, teilt sie auf ihrem Blog und gibt dabei nicht nur Tipps für andere Backpacker(innen), sondern setzt sich immer wieder auch mit den gesellschaftlichen Gegebenheiten der bereisten Länder auseinander.

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Frauen reisen in den Orient – Teil 5: Interview mit Sabrina von Felibrina

Als Jugendliche fuhr Sabrina mit ihrer Großmutter zum ersten Mal nach Nordafrika, erst nach Tunesien und dann nach Marokko. Und vor allem das zweite Land hat es ihr angetan – seit 2015 kehrt sie immer wieder aufs Neue zurück. Heute mit ihrer kleinen Tochter Felicia. Als Mutter wird sie noch einmal ganz anders wahrgenommen – sie ist nicht „einfach nur“ Frau, sie nimmt noch eine andere Rolle ein: eben die als Mutter.
Über ihre Reisen erzählt sie auf „Felibrina„. Die Botschaft ihres Blogs: „Wenn du dich fragst, ob du Marokko bereisen kannst, dann wollen wir dich darin bestärken, es zu tun. Wenn wir als blonde Frau und blondes Kleinkind es können – dann kannst du das doch auch.“
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Deutsche Disziplin in Usbekistan

Als unsere Gruppe sich nach der Landung in Tashkent am Flughafen sammelte erklärte uns unser Reiseleiter: „Ich lese die Namen jetzt einmal in alphabetischer Reihenfolge vor und Sie stellen sich dann hintereinander auf. Merken Sie sich für den Rest der Reise, wer vor und wer hinter Ihnen steht.“

Aha! Na gut, er wird schon wissen, was er tut. Und so standen ca. 20 Deutsche, Schweizer, Österreicher und Luxemburger, die sich zu diesem Zeitpunkt noch völlig unbekannt waren, in einer kleinen Reihe in Tashkent am Flughafen und grüßten ein bisschen befangen den vor und den hinter ihnen Stehenden.

Dass unser Reiseleiter wirklich wusste, was er tat, zeigte sich einige Tage später.

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Im Rausch der Farben und Formen

Neben der Herzlichkeit der Menschen blieb mir von Usbekistan in erster Linie die großartige Architektur in Erinnerung. Nicht nur die türkis-blauen Kuppeln, sondern auch die Vielzahl an Ornamenten, geometrischen Muster und anderen Verzierungen. So habe ich mir 1001 Nacht immer vorgestellt. Wer hätte gedacht, dass ich es in Usbekistan finde? Egal wie oft ich die Bilder aus Usbekistan betrachte, ich bin stets aufs Neue verblüfft und beeindruckt, wie vielfältig diese Verzierungen sind. Keine wiederholt sich, jede bleibt individuell und geht doch auf in meiner Erinnerung in einem Meer aus Formen und Farben. Und deshalb will ich euch hier einfach wortlos einmal diesem Rausch aus Formen und Farben überlassen:

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Begegnungen #1. Begegnung in Chiwa

Begegnung in Chiwa

Begegnung in Chiwa

Kennt ihr das? Ihr seid unterwegs – manchmal wirklich weit weg, manchmal nur in der näheren Umgebung – und trefft jemanden unterwegs. Ihr unterhaltet euch vielleicht länger und ausführlich, vielleicht wechselt ihr aber auch nur ein paar Sätze. Vielleicht hilft der andere Euch weiter? Vielleicht ist es auch umgekehrt. So und so müsst ihr jedenfalls immer wieder an diese kurze Begegnung zurückdenken.

Diese kurzen Geschichten sind es doch wert, aufgeschrieben zu werden, dachte ich mir. Deshalb nun also eine neue Kategorie: „Begegnungen“

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