#9 „Urlaub vom Urlaub“ im wunderschönen Bayeux

Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel, Teil 9
Die bisher erschienen Artikel über unsere Normandie-Reise:
#1: 716km durch die Normandie
#2: Der Weg ist das Ziel – oder so
#3: Normannischen Boden unter den Rädern. Ankunft in Rouen
#4: Verfallene Größe und idyllische Landstraßen. Mit dem Rad durch’s Seinetal
#5: Vom Seinetal an die Blumenküste. Klangvolle Namen, Geisterstädte und saftige Wiesen
#6 Lisieux. Ein fauler Tag mit dem Segen der heiligen Thérèse
#7 Kühe, Käse, Calvados – Mit dem Fahrrad durchs Pays d’Auge
#8 Von Falaise durch die Normannische Schweiz nach Caen

Der Tag begann mit Sonnenschein und so konnten wir nach dem vorherigen verregneten Abend zumindest noch einen Blick auf die angestrahlte Abbaye aux Hommes in Caen werfen.
Sage und schreibe 1,5 Stunden brauchten wir, bis wir uns aus Caen herausgekämpft hatten. Mit dem Auto geht das schneller – Städte sind eben für Autos angelegt. Wenn man aber nicht den Hauptstraßen folgen wollte, musste man an jeder Straßenkreuzung erneut seine Karte zücken. Die Stadt mag neu aufgebaut worden sein – die Straßenführung mutet nach wie vor höchst mittelalterlich an.

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#10. D-Day-Feiern an den Landungsstränden. „Where have all the flowers gone?“

             Dieser Beitrag schlummert schon lange fertig in den Entwürfen. Eigentlich sollten die Normandie-Beiträge chronologisch veröffentlicht werden, aber ich habe das Gefühl, dass ich diesen jetzt schon publizieren muss – in dieser Stimmung, in der wieder vermehrt über Krieg und Frieden, über Notwehr und Terror, über Soldaten, Heldenverehrung, über Pazifismus und Menschlichkeit nachgedacht und gesprochen wird. Denn genau darum geht es auch in diesem Beitrag.
             Während unserer Normandie-Reise hatten wir das Glück genau während des D-Days an den Landungsstränden zu sein – so wurden wir Zeuge der Befreiungsfeierlichkeiten, des D-Day-Tourismus und es war spannend, zu beobachten, wie diese Themen anderswo gehandhabt werden. Mich haben diese Beobachtungen jedenfalls sehr nachdenklich gemacht.

Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel, Teil 10
Bisher erschienene Artikel:
#1 Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel: 716 km durch die Normandie

#2: Der Weg ist das Ziel – oder so
#3: Normannischen Boden unter den Rädern. Ankunft in Rouen
#4: Verfallene Größe und idyllische Landstraßen. Mit dem Rad durch’s Seinetal
#5: Vom Seinetal an die Blumenküste. Klangvolle Namen, Geisterstädte und saftige Wiesen
#6 Lisieux. Ein fauler Tag mit dem Segen der heiligen Thérèse
#7 Kühe, Käse, Calvados – Mit dem Fahrrad durchs Pays d’Auge
#8 Von Falaise durch die Normannische Schweiz nach Caen
#9 „Urlaub vom Urlaub“ im wunderschönen Bayeux


Lange, gleichmäßige Reihen weißer Grabsteine. „Age 20“ steht auf dem vor mir. „Age 19“ auf dem daneben. „Known unto God“ auf einem Dritten. Der hier liegende Soldat war nicht einmal bekannt. Er starb namenlos. Einer von vielen.
Ich schlucke schwer, haben einen Kloß im Hals.

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#4: Verfallene Größe und idyllische Landstraßen. Mit dem Rad durch’s Seinetal

Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel, Teil 4
Die bisher erschienen Artikel über unsere Normandie-Reise:

#1 Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel. 716 km durch die Normandie
#2 Der Weg ist das Ziel – oder so
#3 Normannischen Boden unter den Rädern. Ankunft in Rouen


Ruine der Abtei von Jumièges

Ruine der Abtei von Jumièges

Städte sind mit dem Fahrrad häufig eine echte Herausforderung. Und damit meine ich noch nicht einmal in erster Linie das Darin-Herum-Fahren, sondern viel mehr das Hinein- bzw. Herausfinden. Stadtein- und ausfahrten sind für Autos angelegt und entsprechend ausgeschildert. Will man mit dem Rad nicht über die Haupt- und Bundesstraßen sondern über kleine Landstraßen weiterfahren, hangelt man sich nicht selten von Straßenkreuzung zu Straßenkreuzung und sucht jeweils auf der Karte die richtige Route. Nicht so in Rouen.

Die Radwege von Rouen führen zuverlässig – wenn auch mit lästigem Ampel Stop ’n‘ Go – aus der Stadt heraus und in einer weiten Seine-Schleife am Industriehafen entlang. Die andere Seite des idyllischen Rouen mit seinen Fachwerkhäusern.

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#3. Normannischen Boden unter den Rädern – Ankunft in Rouen

Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel, Teil 3
Die bisher erschienen Artikel über unsere Normandie-Reise:

#1 Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel. 716 km durch die Normandie
#2 Der Weg ist das Ziel – oder so


Rouen! Endlich! Nun haben wir also tatsächlich normannischen Boden unter unseren Füßen – und Rädern. Zwei Nächte wollen wir hier in der eigentlichen normannischen Hauptstadt bleiben. Und immer wieder werden wir in dieser Zeit kurz innehalten, uns breitgrinsend ansehen und kaum glauben können, dass wir jetzt wirklich da sind. In – der – Normandie! Nach zehn Jahren Planung und vielen Stunden mühsamer Anreise.

Straßenzug_Rouen

Blick auf St. Ouen in Rouen

Mehr Fotos aus Rouen findet ihr hier.

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