Blog-Geburtstag! Wandernd wird drei! +Gewinnspiel

Drei Jahre. Um Himmels Willen! Am 18. November 2014 veröffentlichte ich den „Willkommen“-Beitrag auf Wandernd. 
So viel hat sich seither getan. 
Natürlich denke ich als erstes wieder daran, wie das alles damals angefangen hat. Mein Blog wurde aus der Not geboren, in einer Zeit, als es mir nicht besonders gut ging und ich mich selbst aufmuntern wollte, indem ich mir in Erinnerung rief, was ich alles Tolles erlebt hatte. 
Niemals hätte ich damals gedacht, dass dieser Blog ein längerfristiges Projekt wird. Niemals hätte ich geglaubt, dass er diese Entwicklung durchmachen würde, die er seither durchgemacht hat. Aber wie so oft, kam es anders, als man damals glaubte. 

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„Einmal München-Antalya, bitte“ Ein Plädoyer für langsames Reisen und gelebte Träume

Rezension des Buches „Einmal München-Antalya, bitte. Von der Kunst, langsam zu reisen“von Thomas Käsbohrer aus dem Verlag Millemari.

„Und doch. Da war dieser Traum. Morgens beim Aufwachen die Farbe des Meeres, das Blaugrüngrau der nördlichen Adria vor Grado an einem Sommermorgen. In langweiligen Meetings minutenlang mir die Farbe des Meeres vorstellen, mich wegbeamen, wie brechende Wellenkämme zu durchscheinendem Glas werden, wenn die tief stehende Sonne bei höheren Windstärken durch sie hindurchscheint. Die Gewichte, die in einem glücklichen Leben an mir hingen, nicht mehr zu spüren. (…)
Es dauerte 15 Jahre, bis es so weit war. Mein Leben, es hatte mich dahin getragen, wo mein Traum es hin haben wollte. Mein kleines Schiff LEVJE, lag bereit im Hafen. Ich hatte 15 Jahre davon geträumt.“ (S. 14)

Als ich Thomas Käsbohrers Buch zur Hand nahme, stellte ich mich einfach auf eine nette Reisegeschichte ein: ein Mann, der mit seinem Segelboot fünf Monate lang von Slowenien bis nach Antalya reiste. Ich hatte keine Verbindung zum Segeln, aber Reisegeschichten lese ich eigentlich immer gerne.

munchen-antalya

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Gern gelesen im November

Mein guter Vorsatz ist ja, häufiger einen „Gern gelesen“-Artikel zu bringen. Und deswegen habe ich fleißig einige lesenswerte Blogbeiträge gesammelt, um sie euch hier zu präsentieren.

Dabei sind politische wie soziale Themen, eine blinde Reisende und deren Erlebnisse, Umbrien vor dem Erdbeben, ein paar ganz andere Bilder als sonst vom orientalischen Markt und der Lieblingspaziergang direkt vor der Haustüre.

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„Segler der Lüfte“: Wolken in Wort und Bild

„Ihr Segler der Lüfte, Wolken, Regenspender,
ihr nährende Wanderer des Himmels,
von eiligen Winden getrieben, feuersprühend
und donnernd auf leuchtender Bahn.
In der Brust tragt ihr das Brüllen des Äthers,
von den Winden zerrissen in wildem Gewühl.
Flehend rufe ich zu euch, ihr Spender des Taus,
sendet nährenden Regen auf die Mutter Erde herab!“

(antikes griechisches Gebet an die Wolken)

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