Zufriedenheit und Glück

Als ich jünger war – in meiner Sturm und Drang-Zeit sozusagen – hatte das Wort „Zufriedenheit“ einen negativen Beigeschmack. Es klang für mich nach „Sich zufrieden geben“, nach stehen bleiben, das Streben aufgeben und damit den Glauben daran, dass etwas besser werden konnte – dass es anders besser sein könnte.

Vicolo della felicita

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Tipps von und für alleinreisende Frauen (Linkliste)

Aufbau des Artikels:

 

Eine alleinreisende Frau ist immer noch irgendwie ein Kuriosum. Eigentlich erstaunlich, denn wenn man sich in der sehr weiblich geprägten deutschen Reiseblogger-Szene umsieht, dann könnte man den Eindruck gewinnen, dass es völlig normal ist, als Frau alleine zu reisen. Denn es gibt sie – es gibt sie in überraschend großer Zahl: Weibliche Soloreisende!

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von Matt Kepnes stammt dieses Zitat, dass für Männer und Frauen gleichermaßen wahr ist: Wenn man immer darauf wartet, dass man die richtige Begleitung findet, kann man sehr viel verpassen.

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Von Fernweh und Heimweh

Wann ist Fernweh eigentlich Fernweh? Und ist es irgendwie verwandt mit Heimweh? Hat man Fernweh nur nach Orten, an denen man noch nie war? Und muss man für Heimweh bereits eine bestimmte Zeit irgendwo gelebt haben? Und wenn ja, wie lange?

Fernweh, so belehrt mich der Duden, Substantiv, Neutrum: Sehnsucht nach der Ferne, nach fernen Ländern.
Das hilft mir nun auch nicht weiter, um die Frage zu beantworten. Wann ist Ferne fern genug, um Fernweh hervorzurufen?
Ich google weiter und finde bei der Google-Bildersuche zahlreiche Bilder mit der Aufschrift: Fernweh, noun, german: A crave for travel. Being homesick for a place you’ve never been.

fernweh

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Dieses Jahr fahr ich hin, wo ich schon mal war

Es ist Mitte Januar, das Jahr ist noch jung und auf allen Blogs sprießen die Artikel wie Pilze aus dem Boden: Wo soll es 2017 hingehen? Verständlicherweise geht es oft darum, ein weiteres Häkchen auf der Bucketlist zu setzen, irgendwohin zu fahren, wo man noch nie war. 

Wenn ich mir meine Reisepläne für das kommende Jahr ansehe, dann sieht es ein bisschen anders aus. Man könnte sagen, das Reisejahr 2017 steht unter den Mottos „Back to the roots“ oder „Vor der Haustüre“. Denn dieses Jahr fahr ich mal dorthin, wo ich schon mal war. Und das ganz bewusst. 

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„O Täler weit, o Höhen“ – Mein Lieblingswald

O Täler weit, o Höhen,
O schöner, grüner Wald,
Du meiner Lust und Wehen
Andächt’ger Aufenthalt!
Da draußen, stets betrogen,
Saust die geschäft’ge Welt,
Schlag noch einmal die Bogen
Um mich, du grünes Zelt!

(Abschied vom Walde) 

WienerWald

Der Wiener Wald im frühen Herbst

Als Sabine von Ferngeweht für ihre Blogparade nach unserem Lieblingswald fragte, musste ich sofort an dieses Lied denken. Und wenn es einen Wald gibt, der mir bei diesen Zeilen in den Sinn kommt, dann ist es eindeutig der Wiener Wald. 

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