International Festival Bazaar in Wien

Kürzlich habe ich im „Wien im Winter„-Artikel von einer meiner Lieblingsveranstaltungen in Wien erzählt: Dem International Festival Bazaar der UNWG. Nun war ich kürzlich in Wien, nicht nur um all meine Lieben dort wieder zu sehen, sondern auch, um diesen Bazaar einmal wieder zu besuchen. Meine Kamera blieb zwar zu Hause, aber immerhin mit dem Smartphone meiner Begleitung konnten ein paar Bilder geschossen werden, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

International Festival Bazaar der UNWG

Der Bazaar ist auf zwei Ebenen aufgebaut. Oben gibt es die „National Stalls“, wo die Länder traditionelle Produkte, Speisen und Handwerk präsentieren. Und unten gibt es dann die „Restaurant Stalls“, wo man sich durch typische Köstlichkeiten aus aller Welt kostet. Häufig in Form von Fingerfood, so dass man für 1-2€ eine Kleinigkeit bekommt und sich dann durch die Angebote probieren kann.

Außerdem gibt es eine Tombola (bei dir wir leider leer ausgingen 😦 ), einen Flohmarkt, einen Bücherflohmarkt, Stände von Charity- und Selbsthilfegruppen aus Österreich, Musik- und Tanzdarbietungen etc.
Alles in allem ist man so von Reizen überflutet, dass man danach nicht mehr anders kann, als schlafen.

International Festival Bazaar der UNWG - Arab corner

Die Arabische Ecke in den Restaurant Stalls

International Festival Bazaar der UNWG - Arab Corner

International Festival Bazaar der UNWG - Schottische Dudelsackgruppe

Die Schotten beglücken einen immer wieder mit ihrer Musik

International Festival Bazaar der UNWG - Nigeria

International Festival Bazaar der UNWG - Georgien

etliche Menschen kommen in traditioneller Kleidung – wie hier die Dame aus Georgien

International Festival Bazaar der UNWG - Benin

die beiden Herrschaften aus dem Benin

International Festival Bazaar der UNWG

oder die Herren aus Costa Rica

International Festival Bazaar der UNWG - Norwegen

der „National Stall“ von Norwegen – mit Unmengen an Strickwaren im Norweger Muster

International Festival Bazaar der UNWG - Espresso am italienischen Stand

normalerweise probieren wir in erster Linie die Dinge, die wir noch nicht kennen. Aber ein italienischer Caffè musste sein

International Festival Bazaar der UNWG - Georgien

International Festival Bazaar der UNWG - georgischer Cheese Pie und Südafrikanisches Ingwerbier

Georgischer „Cheese Pie“ und südafrikanisches Ingwerbier (lecker!)

International Festival Bazaar der UNWG - Polen

Polnisches Bier 🙂

International Festival Bazaar der UNWG - Arabisch

Leckerbissen von der arabischen Ecke

International Festival Bazaar der UNWG - Iran

International Festival Bazaar der UNWG

Allgemein wurde an diesem Wochenende unglaublich viel gegessen. So hat Marlene zwei syrische Brüder kennen gelernt, die uns gleich ein authentisches (so sagte man uns) syrisches Restaurant in Wien zeigten. Das Essen war großartig und ich kann jedem nur empfehlen, einmal syrisch-libanesisches Essen zu probieren!
Das syrische Lokal, in dem wir waren, hieß „Jasmin al Sham“ und liegt in der Heiligenstädter Straße.

Syrisch essen @ Jasmin al Sham in Wien

Kennen gelernt hat sie die beiden Syrer übrigens über ein Programm namens „Welcoming Tours„. Ein tolles Konzept, in dem Einheimische (bereits anerkannten) Flüchtlingen das Land bzw. die Stadt zeigen und so Kontakte zwischen Flüchtlingen und Einheimischen hergestellt werden. Eine tolle Sache – aber leider nur auf Österreich begrenzt.
Leider habe ich noch nichts ähnliches für München gefunden. Falls jemand etwas dergleichen kennt, immer her damit!

 

Frank und frei reiche ich diesen Beitrag nach für „Magic Letters: X – Xenophilie„, denn selten kann ich meiner Xenophilie so gut frönen, wie im Urlaub – oder auf diesem Basar 🙂

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5 Gedanken zu “International Festival Bazaar in Wien

  1. Pingback: Ballnächte, Neujahrskonzert und so viel mehr: Wien in Winter | wandernd

    • ja, es ist großartig. Ich war 2012 zum ersten Mal dort. Zufällig hatte ich früh auf dem Radio davon gehört und da ich an diesem Tag noch nichts vorhatte, bin ich einfach mal hingefahren. Es war gestopft voll, als ich ankam – aber seltsamerweise hatte noch niemals jemand, den ich danach fragt, davon gehört. Das sprach sich erst in den folgenden Jahren langsam herum. Also lustigerweise ein proppenvoller Geheimtipp 😉

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