„Einmal München-Antalya, bitte“ Ein Plädoyer für langsames Reisen und gelebte Träume

Rezension des Buches „Einmal München-Antalya, bitte. Von der Kunst, langsam zu reisen“von Thomas Käsbohrer aus dem Verlag Millemari.

„Und doch. Da war dieser Traum. Morgens beim Aufwachen die Farbe des Meeres, das Blaugrüngrau der nördlichen Adria vor Grado an einem Sommermorgen. In langweiligen Meetings minutenlang mir die Farbe des Meeres vorstellen, mich wegbeamen, wie brechende Wellenkämme zu durchscheinendem Glas werden, wenn die tief stehende Sonne bei höheren Windstärken durch sie hindurchscheint. Die Gewichte, die in einem glücklichen Leben an mir hingen, nicht mehr zu spüren. (…)
Es dauerte 15 Jahre, bis es so weit war. Mein Leben, es hatte mich dahin getragen, wo mein Traum es hin haben wollte. Mein kleines Schiff LEVJE, lag bereit im Hafen. Ich hatte 15 Jahre davon geträumt.“ (S. 14)

Als ich Thomas Käsbohrers Buch zur Hand nahme, stellte ich mich einfach auf eine nette Reisegeschichte ein: ein Mann, der mit seinem Segelboot fünf Monate lang von Slowenien bis nach Antalya reiste. Ich hatte keine Verbindung zum Segeln, aber Reisegeschichten lese ich eigentlich immer gerne.

munchen-antalya

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Dieses Jahr fahr ich hin, wo ich schon mal war

Es ist Mitte Januar, das Jahr ist noch jung und auf allen Blogs sprießen die Artikel wie Pilze aus dem Boden: Wo soll es 2017 hingehen? Verständlicherweise geht es oft darum, ein weiteres Häkchen auf der Bucketlist zu setzen, irgendwohin zu fahren, wo man noch nie war. 

Wenn ich mir meine Reisepläne für das kommende Jahr ansehe, dann sieht es ein bisschen anders aus. Man könnte sagen, das Reisejahr 2017 steht unter den Mottos „Back to the roots“ oder „Vor der Haustüre“. Denn dieses Jahr fahr ich mal dorthin, wo ich schon mal war. Und das ganz bewusst. 

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Bräuche und Feste in Italien

Bekanntlich bin ich nicht die einzige Italien-Verliebte Bloggerin im web. Viele meiner Bloggerkollegen und (wie mir scheint v.a.) -kolleginnen widmen sich immer wieder gerne dem Land des Dolce vita.

Und bei so vielen Italienreisen erlebt man auch das ein oder andere Fest, Traditionen, die einem bisher fremd waren, Feste, die man zuhause so ganz anders feiert – oder vielleicht gar nicht.
Ich habe mich einmal dran gemacht und Berichte über Bräuche, Traditionen, Veranstaltungen und Feste in Italien rund ums Jahr zusammengetragen. Vielleicht fällt euer nächster Italien-Urlaub ja so, dass ihr eines der folgenden Feste erleben könnt?

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